ZIP-Datei öffnen

Ziehe ein .zip-Archiv hierher und sieh sofort, was darin ist, mit Größe und Datum jeder Datei. Lade dann nur die herunter, die du brauchst, statt alles zu entpacken. Das Archiv bleibt auf deinem Gerät.

📦 Ziehe deine .zip-Datei hierher oder tippe, um eine auszuwählen

Sie bleibt auf deinem Gerät und wird nirgendwo hochgeladen

🔒 Das Archiv wird direkt hier geöffnet, in deinem Browser. Kein Upload, kein Server, keine Kopie, die irgendwo bleibt.

Wofür das Tool wirklich gut ist

Windows, macOS, Android und iPhone öffnen ZIP-Archive schon von selbst, diese Seite will also kein Packprogramm ersetzen. Sie hilft, wenn dieser Weg versperrt oder umständlich ist, etwa auf dem Handy, wo das komplette Entpacken den Speicher mit Dingen füllt, die du nicht brauchst, oder auf einem Arbeitsrechner, auf dem du keine Software installieren darfst. Du öffnest das Archiv, schaust dir die Liste an, lädst das eine Foto oder die eine Rechnung herunter, um die es dir geht, und schließt den Tab.

Wie ein Archiv gelesen wird, ohne es zu entpacken

Ein ZIP hat sein Verzeichnis am Ende, nicht am Anfang. Ein letzter Block (der EOCD) gibt an, wo die Dateiliste liegt, und diese Liste enthält für jeden Eintrag den Namen, die Originalgröße, die komprimierte Größe, das Datum und die genaue Stelle, an der der Inhalt beginnt. Deshalb erscheint die Liste sofort, selbst bei einem Archiv von ein paar Gigabyte und auch auf dem Handy: Gelesen werden nur das Ende und das Verzeichnis des Archivs, nicht der Rest. Der eigentliche Inhalt wird erst gelesen und dekomprimiert, wenn du auf Herunterladen oder Reinschauen tippst, nur für diese eine Datei und stückweise, ohne das ganze Archiv in den Speicher zu laden. Die einzige Grenze ist die einzelne Datei: Über 512 MB entpackt lässt sie sich nicht herausholen, weil eine Webseite nicht so viel Speicher hat. Die Deflate-Dekomprimierung erledigt der Browser selbst.

Die Prüfung, die ein Packprogramm macht und dir nie zeigt

Jeder ZIP-Eintrag trägt eine CRC32, einen 32-Bit-Prüfwert, der über die Originaldatei berechnet wird. Nach dem Dekomprimieren berechnet die Seite diesen Wert neu und vergleicht ihn. Stimmt er nicht, unterscheidet sich das Ergebnis von dem, was hineingegangen ist, und das Archiv ist beschädigt, fast immer, weil ein Download mittendrin abgebrochen ist. Dann bekommst du eine Warnung statt eines kaputten Fotos ohne Erklärung.

Seltsame Namen und Ordner, die niemand hineingelegt hat

Sehen die Namen voller falscher Zeichen aus, wurde das Archiv meist mit einem alten Programm erstellt, das kein UTF-8 verwendet. Hier wird jeder Name zuerst als UTF-8 versucht und dann mit der alten DOS-Tabelle CP437. Den Ordner __MACOSX und die Dateien .DS_Store oder Thumbs.db fügen macOS und Windows von selbst hinzu; sie gehören nicht zu dem, was dir jemand geschickt hat, deshalb werden sie ausgeblendet und getrennt gezählt. Größen sind in KB zu 1.024 Byte angegeben, so wie der Windows-Explorer zählt (der Mac-Finder zählt in Schritten von 1.000 und zeigt deshalb vielleicht eine etwas andere Zahl), und das Datum ist die Uhrzeit des Computers, der das Archiv erstellt hat.

Was das Tool nicht kann, offen gesagt

Es öffnet keine passwortgeschützten Archive, weder ZipCrypto noch AES, und das Passwort wird nie abgefragt und nie erraten. Es öffnet keine .rar, .7z, .tar.gz oder .tar.xz, das sind andere Formate. Es erstellt und bearbeitet keine Archive, und es holt eine Datei nach der anderen heraus, statt alles in einen Ordner zu entpacken. Mehrteilige Archive (.z01, .z02) brauchen alle Teile zusammen und ein richtiges Programm. Alles andere geschieht im Browser, das Archiv verlässt also nie dein Gerät. Du kannst sogar vor dem Öffnen offline gehen, und die Seite funktioniert weiter.

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