Test-Kreditkartennummern
Erzeuge fiktive Kartennummern, die die Luhn-Prüfung bestehen, zum Testen von Zahlungsformularen, Validatoren und Software in der Entwicklung.
So funktioniert der Luhn-Algorithmus
Eine Kartennummer ist nicht zufällig: Ihre letzte Ziffer ist eine „Prüfziffer“, die mit dem Luhn-Algorithmus (1954) berechnet wird. Von rechts nach links verdoppelt man jede zweite Ziffer; ist eine verdoppelte Ziffer größer als 9, zieht man 9 ab; dann zählt man alles zusammen. Formal gültig ist die Nummer nur, wenn die Summe ein Vielfaches von 10 ist. Genau diese Prüfung führen Zahlungsformulare durch, bevor sie überhaupt die Bank kontaktieren, damit offensichtliche Tippfehler sofort auffallen.
Wofür Testnummern gut sind (und wofür nicht)
Wer einen Checkout für einen Onlineshop baut, braucht Nummern, die die Luhn-Prüfung bestehen, um Formulare, Eingabemasken und Fehlermeldungen zu testen, ohne eine echte Karte zu verwenden. Dieser Generator verwendet die typischen Präfixe der Kartenanbieter (4 für VISA, 5 für Mastercard, 34/37 für Amex) und berechnet die richtige Prüfziffer, aber das Ergebnis bleibt eine erfundene Nummer: Die Luhn-Prüfung zu bestehen heißt nicht, dass die Karte existiert. Jede echte Transaktion würde vom Kartenanbieter abgelehnt, weil die eigentliche Prüfung in den Bankensystemen erfolgt, zusammen mit Ablaufdatum, CVV und 3-D Secure. Für Zahlungen in der Sandbox verwende die offiziellen Testkarten deines Zahlungsanbieters (zum Beispiel Stripe oder PayPal).