Foto in Schwarz-Weiß

Lade ein Foto hoch und stelle den Effekt mit dem Regler ein: von den Originalfarben bis zu reinen Graustufen, mit sofortiger Vorschau.

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Nicht nur an oder aus: einstellbare Stärke

Die meisten Konverter kennen nur „Farbe“ oder „Schwarz-Weiß“. Hier mischt der Regler die beiden Versionen Pixel für Pixel: Bei 60 bis 80 % bekommst du den entsättigten Kino-Look, in dem die Farben nur angedeutet sind, bei 100 % reine Graustufen. Es ist dasselbe Prinzip wie beim Sättigungsregler in Bildbearbeitungsprogrammen, nur ohne etwas zu installieren.

Wie das Grau berechnet wird

Es wird nicht einfach der Durchschnitt jedes Pixels gebildet: Die Umwandlung nutzt die wahrgenommene Helligkeit (etwa 21 % Rot, 72 % Grün, 7 % Blau), den Standard, der abbildet, wie empfindlich das menschliche Auge für jede Farbe ist. Deshalb wirkt der Himmel nicht flach und Gesichter behalten ihren natürlichen Kontrast. Der Download hat die Originalauflösung des Fotos, ohne Größenänderung.

Warum Grau nicht der Durchschnitt der drei Farben ist

Würdest du einfach den Mittelwert aus Rot, Grün und Blau nehmen, ergäben ein kräftiges Rot und ein kräftiges Grün dasselbe Grau, und das Foto verlöre jede Struktur. Das Auge sieht die drei Farben aber nicht gleich stark: Es ist sehr empfindlich für Grün, weniger für Rot und kaum für Blau. Die Umwandlung nutzt deshalb die wahrgenommene Helligkeit, wobei Rot mit etwa 21 %, Grün mit 72 % und Blau mit 7 % gewichtet wird.

Deshalb wird ein blauer Himmel in Schwarz-Weiß fast schwarz, während eine grüne Wiese hell bleibt. Und deshalb funktionieren Porträts in Schwarz-Weiß: Haut ist reich an Rot und Grün und behält ihre Plastizität.

Wann ein Foto gewinnt, wenn es die Farbe verliert

Wenn die Farbe ablenkt statt die Geschichte zu erzählen: ein interessantes Motiv vor einer gelben Werbetafel, eine Szene mit stumpfen oder wirren Farben, ein Foto unter Lampen mit unterschiedlicher Farbtemperatur, das kein Weißabgleich mehr rettet. In Schwarz-Weiß besteht die Fotografie wieder aus Licht, Schatten und Form.

Und bei viel Kontrast: Gegenlicht, harte Schatten, Geometrie, Texturen. Den Kürzeren ziehen dagegen Fotos, in denen sich das Motiv nur durch die Farbe vom Hintergrund abhebt: Eine rote Blume auf einer grünen Wiese wird in Schwarz-Weiß zu einem grauen Fleck in einem anderen grauen Fleck.

Die einstellbare Stärke und wofür sie gut ist

Zwischen voller Farbe und reinem Schwarz-Weiß liegt ein nützlicher Bereich, den fast niemand nutzt. Bei etwa sechzig bis achtzig Prozent bekommst du ein entsättigtes Foto, in dem die Farben nur angedeutet bleiben: Das ist der Look der Reportagefotografie und von viel modernem Design, und er funktioniert gut, wenn die Farbe Kontext liefern, aber nicht die Hauptrolle spielen soll.

Ein niedriger Wert ist dagegen kein Fehler: zehn oder zwanzig Prozent weniger Sättigung beruhigen Fotos aktueller Smartphones, die die Farben gern übertreiben. Oft reicht das schon, damit ein Bild nicht mehr künstlich wirkt.

Was diese Umwandlung nicht kann

Nicht nachgebildet werden die Farbfilter der analogen Fotografie, die das eigentliche Werkzeug für Schwarz-Weiß waren: Ein Rotfilter dunkelt den Himmel ab und hebt die Wolken davon ab, ein Gelbfilter mildert, ein Grünfilter hellt das Laub auf. Digital erreicht man das Gleiche, indem man die Kanäle unterschiedlich gewichtet mischt, und genau das machen Bildbearbeitungsprogramme mit dem Kanalmixer.

Und sie erhöht nicht den Kontrast: Ein flaues Farbfoto bleibt in Schwarz-Weiß flau, wirkt sogar noch flauer, weil keine Farbe mehr die Flächen trennt. Schwarz-Weiß-Fotos, die funktionieren, haben fast immer tiefe Schwarztöne und saubere Weißtöne, also eine steilere Kurve als das Ausgangsbild.

Siehe auch

Für die Farbpalette eines Farbfotos gibt es Farben aus Foto extrahieren, für einen unscharfen Hintergrund Foto unscharf machen und zum Beschriften Text auf Foto schreiben. Für Abmessungen und Dateigröße Bildgröße ändern und Bild komprimieren.

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