WLAN-QR-Code

Gib Netzwerkname und Passwort ein: Du erhältst einen QR-Code, mit dem sich ein Handy beim Scannen automatisch mit dem WLAN verbindet.

🔒 Der QR-Code entsteht auf deinem Gerät: Das Passwort wird nie an einen Server gesendet.

Wofür es gut ist

Superpraktisch fürs Zuhause, fürs Büro, für Ferienwohnungen und Cafés: Druck den QR-Code aus, deine Gäste scannen ihn mit der Kamera und verbinden sich mit dem WLAN, ohne das Passwort einzutippen.

Sicherheit

Alles passiert in deinem Browser: Das Passwort wird nie hochgeladen. Der QR-Code enthält das Passwort im Klartext, druck ihn also nur für Menschen aus, die sich verbinden sollen.

Was im Code steckt

Zauberei ist das nicht: Der QR-Code enthält eine Textzeile in einem Format, das Handys erkennen, und zwar so: WIFI:T:WPA;S:netzwerkname;P:passwort;;. Dabei steht T für den Sicherheitstyp, S für den Netzwerknamen und P für das Passwort. Wer die Kamera darauf richtet, sieht eine Verbindungsanfrage und bestätigt mit einem Tippen: Das Passwort muss er nie eintippen, und er bekommt es nie zu sehen.

Zwei Details, an denen ein von Hand geschriebener Code scheitert: Die Zeichen ; , : und der Backslash im Namen oder im Passwort müssen mit einem vorangestellten Backslash maskiert werden, und ein verstecktes Netzwerk braucht am Ende H:true. Hier wird das alles automatisch erledigt, deshalb ist ein erzeugter Code besser als ein selbst geschriebener.

Was du vor dem Ausdrucken entscheiden solltest

Der QR-Code enthält das Passwort im Klartext: Wer ihn scannt, auch nur aus Neugier, ist im Netz, und wer ihn fotografiert, nimmt das Passwort mit. In einem Café oder Wartezimmer ist das in Ordnung; zu Hause neben der Tür ist es, als würdest du den Schlüssel unter die Fußmatte legen.

Die Lösung, die das Problem endgültig erledigt, ist das Gastnetzwerk: Fast jeder moderne Router hat eines, mit eigenem Passwort und ohne Zugriff auf die Geräte im Haushalt (Computer, Drucker, Kameras, Netzlaufwerk). Den QR-Code erstellst du für dieses Netz, und das echte Passwort bleibt bei dir. Hat der Router keines, lohnt es sich zumindest, das Passwort für die Gäste ab und zu zu ändern.

Wenn es nicht funktioniert

Die Kameras von iPhone und Android erkennen dieses Format von selbst, ohne App. Wenn es nicht klappt, liegt es fast immer an einem von drei Gründen: Das Netz funkt auf 5 GHz und das Handy sucht 2,4 (oder umgekehrt), beide unter demselben Namen; der Netzwerkname enthält Umlaute, Akzente oder Emojis, mit denen manche Handys schlecht umgehen; oder der QR-Code ist zu klein gedruckt. Für einen Code an der Wand sind zehn Zentimeter Seitenlänge eine Größe, die immer funktioniert.

Siehe auch

Für einen QR-Code mit einer Adresse, einem Text oder einem Kontakt gibt es den QR-Code-Generator, und zum Auslesen eines QR-Codes, den du vor dir hast, das Tool QR-Code auslesen. Ein starkes Passwort für den Router erstellt dir der Passwort-Generator.

Ähnliche Tools