Buchstabiertafel und NATO-Alphabet

Gib einen Namen oder ein Wort ein und lass es dir nach der deutschen Buchstabiertafel DIN 5009 (Aachen, Berlin, Chemnitz) und im NATO-Alphabet (Alfa, Bravo, Charlie) buchstabieren, fertig zum Vorlesen am Telefon.

ZeichenDIN 5009NATO

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Aachen, Berlin, Chemnitz: die Buchstabiertafel nach DIN 5009

Am Telefon buchstabiert man in Deutschland nach der Buchstabiertafel der Norm DIN 5009. Seit ihrer Überarbeitung 2022 stehen dort Städtenamen statt der früheren Vornamen (Anton, Berta, Cäsar…): A wie Aachen, B wie Berlin, C wie Chemnitz. Für Ä, Ö und Ü sagt man „Umlaut“ vor die Stadt des Grundbuchstabens („Umlaut Unna“ für Ü), das ß heißt „Eszett“ und das Y „Ypsilon“. Die Norm ist freiwillig und viele kennen noch die alte Tafel: Wichtig ist nur, dass jedes Wort eindeutig ist. Ziffern schreibt dieses Tool einzeln aus, die 2 als „zwo“, damit man sie am Telefon nicht mit „drei“ verwechselt: praktisch für Kundennummern, Kennzeichen oder Buchungscodes.

Alfa, Bravo, Charlie: So funktioniert das NATO-Alphabet

Das NATO- (oder ICAO-)Buchstabieralphabet ordnet jedem Buchstaben ein Codewort zu, damit bei einer schlechten Verbindung aus „B“ nie „D“ und aus „M“ nie „N“ wird. Die 26 Wörter wurden in Dutzenden Sprachen und auf verrauschten Funkkanälen getestet, bevor sie 1956 eingeführt wurden, und deshalb funktionieren sie unabhängig von der Muttersprache: Nimm sie, wenn du mit einem Kundendienst, einer Fluggesellschaft oder einem Hotel im Ausland telefonierst. Umlaute und ß kennt das NATO-Alphabet nicht, deshalb buchstabiert dieses Tool sie so, wie man sie ohne Umlaute schreibt: Ü als „Uniform Echo“ (ue), ß als „Sierra Sierra“ (ss). Ziffern gibt das Tool in der offiziellen Funkaussprache aus: Aus drei wird „Tree“, aus fünf „Fife“ und aus neun „Niner“, damit „five“ und „nine“ nicht verwechselt werden.

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