Caesar-Verschlüsselung

Ver- und entschlüssle Nachrichten wie einst Julius Caesar: Wähle eine Verschiebung von 1 bis 25 (oder nutze die ROT13-Voreinstellung). Großbuchstaben, Symbole und Leerzeichen bleiben erhalten.

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Ein bisschen Geschichte: von Julius Caesar bis ROT13

Laut dem römischen Geschichtsschreiber Sueton schützte Julius Caesar seine militärische Korrespondenz, indem er jeden Buchstaben durch den ersetzte, der drei Stellen weiter im Alphabet steht: Aus A wurde D, aus B wurde E und so weiter. Es ist eine der ältesten belegten Verschlüsselungen. Die Variante ROT13 mit einer Verschiebung um 13 hat eine praktische Eigenschaft: Da das lateinische Alphabet 26 Buchstaben hat, ergibt die doppelte Anwendung wieder den Originaltext, Verschlüsseln und Entschlüsseln sind also genau derselbe Vorgang. Deshalb wurde sie in den 1980er-Jahren in den Usenet-Foren zum Standard, um Spoiler und Rätsellösungen zu verstecken.

Wie sicher ist die Caesar-Verschlüsselung?

Heute überhaupt nicht: Es gibt nur 25 mögliche Verschiebungen, ein Brute-Force-Angriff probiert sie also alle in Sekunden durch, und eine Häufigkeitsanalyse der Buchstaben knackt sie sogar von Hand. Im Deutschen sind E und N die häufigsten Buchstaben, und sie bleiben es auch im Geheimtext, nur verschoben. Für Spiele, Schnitzeljagden, Escape Rooms und zum Lernen der Grundlagen der Kryptografie ist sie trotzdem großartig: Wirklich sensible Daten solltest du damit aber nie schützen.

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