Video komprimieren
Verkleinere ein Video (MP4, MOV, WEBM, AVI, MKV…) direkt in deinem Browser, ohne es auf einen Server hochzuladen. Wähle Qualität und Auflösung und lade ein kleineres MP4 herunter.
MP4, MOV, WEBM, AVI, MKV…
So funktioniert es
Das Video wird in H.264 (MP4) neu kodiert, das kompatibelste Format. Dabei werden die Bitrate und auf Wunsch die Auflösung gesenkt, damit die Datei viel kleiner wird und die Qualität gut bleibt. Die Arbeit erledigt der Video-Encoder deines Geräts, den der Browser anspricht (WebCodecs): Es ist derselbe, den auch die Kamera verwendet, deshalb geht es schnell, und die Datei verlässt nie dein Gerät. Kann der Browser das Video nicht lesen oder schreiben, springt FFmpeg ein, eine vollständige Video-Engine, die ebenfalls im Browser läuft: Sie liest fast alles, ist aber viel langsamer. Fehlt nur der AAC-Audio-Encoder (wie zum Beispiel bei Chrome unter Linux), wird nur dieser heruntergeladen, etwa 250 kB, und die Komprimierung bleibt schnell.
Tipps
Der Modus Ausgewogen passt fast immer. Ist das Video für WhatsApp, E-Mail oder Social Media und willst du die kleinstmögliche Datei, wähle Maximale Komprimierung und verkleinere die Auflösung auf 720p. Die Auflösung gilt für die kurze Seite: Ein Hochkant-Video vom Handy, auf 720p verkleinert, hat dann 720×1280. Braucht dein Video die Ersatz-Engine, kostet die Verarbeitung Zeit und Speicher: Fang auf dem Handy mit kurzen Clips an. Wenn du vorher wissen willst, wie groß die Datei wird, statt es immer wieder auszuprobieren, gibt es Video-Bitrate und Dateigröße.