ND-Filter-Rechner
Von der Messung ohne Filter zur Belichtungszeit mit ND2…ND1000 (auch zwei gestapelt), mit eingebautem Timer für Langzeitbelichtungen.
So nutzt du den Rechner vor Ort
Wähle den Bildausschnitt und miss OHNE Filter (z. B. 1/125). Setze den Filter auf und gib hier die gemessene Zeit und den Filter ein: Das Tool nennt dir die neue Zeit (mit ND1000: 8 Sekunden). Ab 30 Sekunden wechselst du in den Bulb-Modus und nutzt den Timer des Tools: Er piept, wenn die Zeit um ist.
Die drei Filterbezeichnungen
Derselbe Filter hat drei Namen: Faktor (ND8), Dichte (0,9) oder Blendenstufen (3). Die Regel: Jede Stufe halbiert das Licht, also ND8 = 2³ = 3 Stufen. Am häufigsten genutzt: ND64 (6 Stufen) für Wasserfälle, ND1000 (10 Stufen) für seidig glattes Meer und ziehende Wolken bei Tageslicht.
Filter stapeln
Zwei Filter multiplizieren sich: ND8 + ND64 = Faktor 512 (9 Blendenstufen). Aber Vorsicht: Jedes zusätzliche Glas kostet Schärfe und kann Farbstiche und beim Weitwinkel Vignettierung verursachen. Ein einziger Filter mit der richtigen Dichte ist besser als zwei, wenn es geht.
Details, die das Foto ruinieren
Decke den Sucher ab (bei Spiegelreflexkameras dringt sonst von hinten Licht ein), nutze Selbstauslöser oder Fernauslöser und schalte auf dem Stativ den Bildstabilisator aus. Nach einer Minute erwärmt sich der Sensor: Ein paar Hotpixel sind normal und lassen sich in der Nachbearbeitung entfernen.