Wie lesbar ist dieser Text

Füge einen Text ein und erhalte den Gulpease-Index von 0 bis 100, das für Italienisch entwickelte Lesbarkeitsmaß: Er zeigt dir, ob der Text sich klar liest, für welches Bildungsniveau er passt und welche Sätze du kürzen solltest. Der Text verlässt nie deinen Browser.

Der Text verlässt nie deinen Browser: Gemessen wird hier, und nichts wird irgendwohin gesendet.

Warum Gulpease und nicht die englischen Formeln

Die bekanntesten Lesbarkeitsformeln (Flesch, Kincaid) sind auf Englisch abgestimmt und zählen Silben, die sich im Italienischen schlecht und mehrdeutig zählen lassen (für Deutsch gibt es eine eigene Anpassung, den Flesch-Index nach Amstad, den dieses Tool nicht berechnet). Der Gulpease-Index (1988 von einer universitären linguistisch-pädagogischen Gruppe entwickelt) ist für Italienisch gemacht und verwendet nur Buchstaben, Wörter und Sätze, die sich sauber zählen lassen. Er ist der Standard, mit dem italienische Schulen und Behörden prüfen, ob ein Text für die Menschen verständlich ist, die ihn lesen müssen.

So liest du die Zahl

Die Skala reicht von 0 bis 100: Je höher der Wert, desto leichter der Text. Die offiziellen Schwellenwerte sind nicht abstrakt, sie sagen, für wen der Text lesbar ist: Unter 80 ist er schwer für Menschen mit nur Grundschulbildung, unter 60 für die Mittelstufe, unter 40 sogar mit Abitur. Ein gut geschriebener Sachtext für ein breites Publikum liegt bei etwa 60; ein Vertrag oder ein Gesetz oft unter 40, deshalb ist ihre Lektüre so mühsam. Die Schwellen sind an italienischen Texten geeicht: Deutsche Wörter sind im Schnitt länger, deshalb liegt derselbe Inhalt auf Deutsch meist ein paar Punkte tiefer.

Die zwei Hebel: kurze Sätze und kurze Wörter

Die Formel sagt zwei einfache Dinge. Lange Sätze senken den Index: Teilst du einen Satz in zwei, steigt der Index sofort. Lange Wörter senken ihn ebenfalls. Hier findest du neben dem Index die längsten Sätze deines Textes (die mit über 25 Wörtern), denn sie zu kürzen ist der schnellste Weg, einen Text lesbar zu machen, ohne seine Bedeutung zu ändern.

Wie gezählt wird (und warum das wichtig ist)

Jedes Lesbarkeitsmaß hängt davon ab, wie seine Bestandteile gezählt werden, und hier ist die Definition offengelegt: Ein Buchstabe ist ein alphabetisches Zeichen (mit Akzenten und Umlauten, nie Ziffern oder Satzzeichen); ein Wort ist eine Folge zwischen Leerzeichen mit mindestens einem Buchstaben oder einer Ziffer (Zahlen zählen mit); ein Satz endet bei einem Punkt, Semikolon, Doppelpunkt, Ausrufe- oder Fragezeichen. Mit diesen Definitionen wurde der Index abgestimmt, und deshalb fällt die Zählung hier immer gleich aus. Der Wortzähler und die anderen Zähler der Website verwenden dagegen andere Regeln: Ein Apostroph vor einem Vokal trennt zwei Wörter („l'acqua“ sind für sie zwei Wörter, hier eins), lange Gedankenstriche trennen wie Leerzeichen, und jedes chinesische oder japanische Schriftzeichen ist ein Wort; hier trennen dafür ein paar unsichtbare Zeichen, die für sie nicht zählen. Deshalb kann die Wortzahl hier von deren Ergebnis abweichen, während der Index der bleibt, den die Formel definiert.

Was der Index nicht kann

Der Index misst die Form, nicht den Inhalt: Ein Text voller kurzer Sätze und einfacher Wörter kann bestens lesbar sein und nichts sagen oder falsch sein. Er hilft dir, klarer zu schreiben, ist aber kein Urteil über die Qualität. Wenn du Wörter und Zeichen zählen musst, gibt es den Wortzähler, für die Lesedauer das Tool Lesezeit berechnen, und um einen Text von Markdown und seltsamen Zeichen zu befreien, das Tool Markdown und unsichtbare Zeichen entfernen.

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