Welche Ringgröße habe ich?

Miss deinen Finger (oder einen Ring, der gut passt) und finde deine deutsche, italienische, amerikanische und britische Größe, mit vollständiger Umrechnungstabelle.

Größentabelle

So misst du deinen Finger

Lege einen (nicht dehnbaren) Faden oder Papierstreifen um den Fingeransatz, markiere die Stelle, an der er sich überlappt, und miss die Länge mit einem Lineal in mm: Das ist der Umfang. Alternativ misst du den Innendurchmesser eines Rings, der schon gut passt, mit dem Lineal an der breitesten Stelle.

So funktionieren die Größen

Die italienische (und französische) Größe ist einfach der Umfang in Millimetern minus 40: Ein Finger mit 54 mm trägt Größe 14. In Deutschland wird meist direkt der Umfang in Millimetern als Ringgröße angegeben (hier also 54). US- und UK-Größen verwenden andere Skalen: Die Umrechnung ist ein Richtwert, für wichtige Käufe lass dich beim Juwelier messen.

Tipp

Miss am Ende des Tages (die Finger schwellen leicht an) und nicht, wenn dir kalt ist. Bei breiten Ringen kann eine halbe Größe mehr nötig sein.

Warum dieselbe Größe drei Zahlen hat

Die drei Skalen beantworten dieselbe Frage auf drei Arten: Die italienische und die französische gehen vom Umfang in Millimetern aus und ziehen 40 ab (oder 39, je nach Juwelier), die amerikanische nutzt eine konventionelle Skala aus ganzen und halben Zahlen, die britische Buchstaben. Eine exakte Umrechnung zwischen ihnen gibt es nicht, nur Entsprechungstabellen.

Deshalb kann ein online gekaufter Ring eine halbe Größe danebenliegen: Die Hersteller runden unterschiedlich, und manche gehen von 39 statt von 40 aus. Wenn es auf den Ring ankommt, sollte der Verkäufer selbst Maß nehmen, mit seinen eigenen Ringmaßen.

Ein Finger verändert sich im Lauf des Tages

Finger schwellen bei Hitze, nach salzigem Essen, beim Sport und abends an, und in der Kälte und morgens werden sie dünner. Zwischen einer Messung um acht Uhr an einem Wintermorgen und einer um acht Uhr an einem Sommerabend kann gut eine halbe Größe liegen.

Die Faustregel: Miss am Ende des Tages bei normaler Temperatur, wiederhole die Messung zu drei verschiedenen Zeitpunkten und nimm den größten Wert. Einen etwas lockeren Ring kann man tragen, einen engen nicht: Im Zweifel nimm immer die größere Größe.

Ein breiter Ring braucht eine Größe mehr

Ein Ring, der breiter als sechs Millimeter ist, bedeckt mehr vom Gelenk und liegt auf einem Teil des Fingers, der sich weniger verjüngt: Er lässt sich schwerer anstecken und sitzt bei gleicher Nenngröße enger. Bei breiten Eheringen und Bandringen nimmst du eine halbe Größe mehr.

Auch der Knöchel zählt: Ist er viel dicker als der Fingeransatz, muss der Ring über den Knöchel und sitzt dann locker. In diesem Fall misst man am Knöchel und lässt sich vom Juwelier einen Innenversteller (Ringverkleinerer) einsetzen, die klassische Lösung, die sich rückgängig machen lässt.

Siehe auch

Für die anderen Größen, bei denen man sich beim Onlinekauf vertut, gibt es Kleidergrößen umrechnen. Wenn du ein Geschenk für ein wichtiges Datum vorbereitest, findest du mit Hochzeitstage heraus, welches Jubiläum es ist.

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