Handgepäck-Maße der Airlines

Suche die Fluggesellschaft oder scrolle durch die Liste: Hier findest du die erlaubten Maße und Gewichte für dein Handgepäck.

Wofür es gut ist

Jede Airline hat andere Grenzen fürs Handgepäck: Wer darüber liegt, zahlt am Flughafen drauf. Hier prüfst du die Maße, bevor du losfliegst.

Hinweis

Die Regeln ändern sich oft und hängen vom gebuchten Tarif ab: Schau vor dem Flug immer auf der offiziellen Website der Airline nach.

Die drei Maße, die entscheiden, und das vierte, das überrascht

Angegeben werden Länge, Breite und Tiefe, aber entscheidend ist das dritte Maß, die Tiefe: Davon hängt ab, ob der Koffer in den Messrahmen passt, und fast jedes Gepäckstück, das beanstandet wird, ist bei diesem Maß zu groß und nicht bei den beiden großen Seiten. Der Messrahmen am Gate ist ein starrer Käfig und schenkt dir keinen einzigen Zentimeter.

Das vierte Maß hat kaum jemand im Blick: Rollen und Griffe zählen bei den angegebenen Maßen mit. Ein als „Handgepäckgröße“ verkaufter Koffer kann gerade wegen der zwei Zentimeter Rollen zu groß sein, und das ist der häufigste Grund für Gebühren am Gate.

Warum derselbe Koffer mal durchgeht und mal nicht

Weil die Grenze vom Tarif abhängt und nicht von der Airline: Dieselbe Fluggesellschaft erlaubt mit dem Basisticket nur eine kleine Tasche unter dem Sitz, mit dem höheren Tarif auch einen Trolley im Gepäckfach. Wer zehnmal ohne Probleme geflogen ist und beim elften Mal zahlt, hat nicht den Koffer gewechselt, sondern den Tarif.

Der zweite Grund ist ein voller Flug: Wenn die Gepäckfächer voll sind, kommen die überzähligen Taschen in den Frachtraum, oft kostenlos, aber nicht immer. Deshalb trägst du Zerbrechliches, Medikamente und Dokumente besser am Körper oder in der kleinen Tasche, nicht im Trolley.

Das Gewicht, die zweite Falle

Viele Airlines geben neben den Maßen auch ein Gewichtslimit an, und manche prüfen es kaum, bis es einen Anlass gibt. Wenn sie es aber tun, steht die Waage am Check-in-Schalter, und die Gebühr ist höher als online: Ein Gepäckstück erst am Flughafen dazuzubuchen kostet das Doppelte oder Dreifache.

Eine Rechnung, die kaum jemand macht: Ein leerer Hartschalenkoffer wiegt schon zwischen zwei und vier Kilo, also bis zu einem Fünftel der Freigepäckmenge. Bei einem Limit von zehn Kilo macht der Unterschied zwischen einem leichten und einem robusten Koffer fast zwei Kilo mehr Inhalt aus, mehr als dir das Rollen der Kleidung je bringen wird.

Flüssigkeiten und die Ausnahmen, die kaum jemand kennt

Die Hundert-Milliliter-Regel betrifft das Fassungsvermögen des Behälters, nicht den Inhalt: Eine halb leere 200-ml-Flasche wird eingezogen, eine volle 100-ml-Flasche geht durch. Alle müssen in einen durchsichtigen, wiederverschließbaren Beutel von etwa einem Liter passen, einen pro Person.

Ausnahmen gibt es, und du musst sie bei der Sicherheitskontrolle angeben: Medikamente mit Rezept, Babynahrung und spezielle Diätnahrung. Manche Flughäfen haben Scanner der neuen Generation, bei denen Flüssigkeiten und Laptop in der Tasche bleiben dürfen, aber die Regel ist nicht einmal innerhalb eines Landes einheitlich: Bereite dich lieber immer auf den strengeren Fall vor.

Siehe auch

Was du mitnehmen darfst, erfährst du bei Was darf ins Flugzeug, und zum Packen gibt es die Packliste. Für die Reise: Flugdauer, Jetlag-Rechner und Steckdosen weltweit.

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