Steckdosen weltweit

Suche ein Land oder scrolle durch die Liste: Du erfährst den Steckertyp, die Spannung und ob du einen Adapter brauchst.

Wofür es gut ist

Jedes Land hat andere Steckdosen und Spannungen: So stehst du nicht plötzlich ohne Strom für dein Handy da. Du siehst den Steckertyp (A-N), die Spannung in Volt und ob du von Deutschland aus einen Adapter brauchst.

Achte auf die Spannung

Ein Adapter ändert nur die Form des Steckers, nicht die Spannung! Für die USA und Japan (100-120V) gilt: Prüfe, ob deine Geräte diese Spannung vertragen (Ladegeräte und Laptops können das meistens).

Adapter und Spannungswandler sind zwei verschiedene Dinge

Ein Adapter ändert nur die Form des Steckers: Er sorgt dafür, dass zwei runde Stifte in eine Steckdose für drei flache passen, und lässt den Strom, der hindurchfließt, unverändert. Ein Spannungswandler ändert die Spannung, und das ist etwas ganz anderes: Er ist schwer, teuer und nur für Geräte nötig, die die örtliche Spannung nicht vertragen.

Die gute Nachricht: Heute reicht fast immer ein Adapter. Ladegeräte, Laptops, Kameras und moderne Rasierer sind Mehrspannungsgeräte, und auf dem Netzteil steht „100-240V“. Wer diese Zeile liest, weiß schon, dass er überall nur einen Adapter braucht.

Welche Geräte trotzdem durchbrennen

Es sind die, die Wärme erzeugen oder einen Motor haben: Glätteisen, billige Reiseföhns, Wasserkocher, Bügeleisen, Ladestationen elektrischer Zahnbürsten. Steht auf dem Etikett nur „220-240V“ und steckt das Gerät in einer amerikanischen oder japanischen 110V-Steckdose, funktioniert es schlecht oder gar nicht; umgekehrt brennt ein 110V-Gerät an 230V in Sekunden durch.

Am häufigsten geht es schief beim Föhn mit 110/220-Schalter: Den gibt es, und er funktioniert, aber der Schalter muss vor dem Einschalten umgelegt werden. Wer es erst danach tut, hört das Geräusch, das sein Ende bedeutet.

Die Steckdosentypen in der Praxis

Es gibt mehr als ein Dutzend, aber grob teilt sich die Welt in fünf Familien: Kontinentaleuropa (zwei runde Stifte), Großbritannien und Irland (drei große flache Stifte, auch in Malta, Zypern und vielen ehemals britischen Ländern), die USA und Japan (zwei flache Kontakte), Australien und Neuseeland (zwei schräge Kontakte) und die Schweiz und Italien, die eigene Steckdosen haben, die nur teilweise mit den europäischen kompatibel sind.

Die italienische Tücke kennen die Italiener selbst gut: Italienische Stecker für 10 und 16 Ampere haben Stifte mit unterschiedlichem Durchmesser, und die Schweiz hat eine ganz eigene Steckdose. Damit du nicht mehr darüber nachdenken musst, gibt es den Universaladapter mit mehreren Aufsätzen, der fast alles abdeckt und in die Hosentasche passt.

Die drei Dinge, die in den Koffer gehören

Ein Adapter mit Schutzkontakt, nicht das billige zweipolige Modell: Manche Geräte brauchen ihn, und in einigen Ländern ist es gefährlich, sie ohne ihn anzuschließen. Eine kleine Steckdosenleiste von zu Hause, die du an den einen Adapter steckst, um mehr Steckdosen zu haben: Im Hotel gibt es immer nur ein oder zwei freie Steckdosen, und die sind hinter dem Nachttisch.

Und ein USB-Ladegerät mit mehreren Anschlüssen statt drei verschiedener Netzteile. Achte aber auf die Leistung: Ein Laptop braucht zum Laden ein ausreichend starkes Netzteil, und ein schwacher USB-Anschluss hält ihn zwar am Laufen, lädt ihn aber nicht wirklich.

Siehe auch

Für den Rest der Reise gibt es Packliste, Handgepäck-Maße und Was darf ins Flugzeug. Für die nützlichen Nummern: Ländervorwahlen und Trinkgeld weltweit.

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