PDF als Broschüre drucken

Öffne ein PDF, und du bekommst die Fassung für den beidseitigen Druck auf Blättern im Querformat: zwei Seiten pro Blatt, in der Reihenfolge, in der sich der gefaltete Stapel von vorn bis hinten durchlesen lässt.

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Die Datei bleibt auf deinem Gerät

🔒 Das PDF wird in deinem Browser geöffnet und neu aufgebaut. Es wird nie hochgeladen, und niemand sonst bekommt es.

So geht’s

Öffne das PDF, wähle die Größe des Blatts, auf das du druckst, und drücke „Broschüren-PDF erstellen“. Du bekommst ein neues PDF aus Blättern im Querformat, jedes mit zwei Seiten nebeneinander, bereits in der richtigen Reihenfolge. Drucke es beidseitig, falte den ganzen Stapel in der Mitte, setze zwei Heftklammern in den Falz, und die Broschüre ist fertig. Das Schema unten auf der Seite zeigt Blatt für Blatt, welche Seitenzahlen links und rechts auf Vorder- und Rückseite landen, damit du das Ergebnis prüfen kannst, bevor du die Datei überhaupt öffnest.

Warum die Seitenreihenfolge falsch aussieht, obwohl sie stimmt

Wenn du ein Blatt in der Mitte faltest, wird die rechte Hälfte der Vorderseite zur ersten Seite und die linke Hälfte zur letzten. In einer Broschüre mit 8 Seiten trägt das erste Blatt deshalb vorne 8 und 1 und hinten 2 und 7, das zweite vorne 6 und 3 und hinten 4 und 5. Die allgemeine Regel ist das Paar (n, 1), dann (2, n minus 1), dann (n minus 2, 3) und so weiter bis zur Mitte. Da jedes gefaltete Blatt immer vier Seiten ergibt, wird die Gesamtzahl auf das nächste Vielfache von vier aufgerundet, indem am Ende leere Seiten angefügt werden, wo sie am wenigsten stören. Genau diese Rechnung geht von Hand fast nie auf. Manche Programme können das im Druckdialog, der PDF-Viewer des Browsers nicht: Hier bekommst du die umsortierte Datei selbst, gut für den Copyshop oder auch zum Drucken vom Handy aus.

Wenden beim beidseitigen Druck: die häufigste Fehlerquelle

Beim beidseitigen Druck kann das Blatt um seine lange oder um seine kurze Kante gewendet werden. Ein Blatt im Querformat, das in der Mitte gefaltet wird, braucht das Wenden an der kurzen Kante, sonst stehen die Rückseiten gegenüber den Vorderseiten auf dem Kopf. Wenn dein Drucker nur an der langen Kante wendet, wähle diesen Eintrag im Menü: Die Rückseiten werden dann in der Datei auf den Kopf gestellt, und das Ergebnis passt. Ohne automatischen Duplexdruck wähle „Erst alle Vorderseiten, dann die Rückseiten“, drucke die erste Hälfte, lege den Stapel zurück ins Fach und drucke die zweite. In jedem Fall lohnt sich ein Test mit einem einzelnen Blatt, denn jeder Drucker hat seine eigene Einzugsrichtung.

Blätter pro Lage, Ränder und Falz

Ab fünf oder sechs zusammen gefalteten Blättern fächert die Broschüre auf, die innersten Seiten stehen vor, und normale Tischhefter kommen nicht mehr durch den Stapel. Für eine lange Broschüre druckst du besser mehrere Lagen zu 4, 5 oder 8 Blättern und legst sie zusammen: Das Menü „Blätter pro Lage“ berechnet die Reihenfolge für jede Gruppe neu. Der Außenrand ist für den Drucker da, der nicht bis zum Papierrand drucken kann, während der Abstand zum Falz den Text von der Heftung fernhält. Eines macht dieses Tool nicht: Es gleicht die Verdrängung nicht aus, also die paar Millimeter, um die die inneren Seiten vorstehen und die sorgfältige Druckereien abschneiden.

Was wegfällt und wo deine Dateien bleiben

Die Broschüre enthält die Seite so, wie sie gedruckt wird. Anklickbare Links, Formularfelder, Kommentare und Lesezeichen werden nicht übernommen, und ein passwortgeschütztes PDF muss zuerst entsperrt werden. Gedrehte Seiten werden so ausgerichtet, wie du sie auf dem Bildschirm siehst, und Seiten unterschiedlicher Größe werden einzeln an ihr halbes Blatt angepasst, sodass in einem gemischten Dokument nicht alle denselben Maßstab haben. Die Grenze liegt hier bei tausend Seiten. Die ganze Arbeit passiert in deinem Browser mit einer PDF-Bibliothek, die zusammen mit der Seite geladen wird: Die Datei wird nie an einen Server geschickt, und du kannst vor dem Öffnen sogar offline gehen.

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